Friedhof in Rommelshausen – Wie geht’s weiter?
Sonntag, 06. Dezember 2009 um 14:20 Uhr
Es tut sich etwas auf dem Friedhof in Rommelshausen, seit wir uns kritisch geäußert haben. Wir können nur hoffen, dass hierbei etwas angemessenes entsteht. Das Vorgehen scheint aber eher dilettantisch zu sein: Es wurde ohne richtiges Konzept, wie mit den noch vorhandenen Gräbern umzugehen ist, einfach mal begonnen. Und es fanden sogar noch neue Beerdigungen statt.
Was der jetzt beschlossene Gemeinderatsausschuss erreichen soll, der erhaltenswerte Grabsteine festzulegen hat, erschließt sich einem ebenfalls nicht so recht. Für die jetzige Renovierung kommt es sowieso zu spät und was will man mit „nicht erhaltenswerten“ Grabsteinen anfangen? Müssen die dann von den Besitzern geräumt werden? Und wie wollen hier einige Gemeinderäte über so ein sensibles individuelles Thema entscheiden?
Nein, es fehlt nach wie vor ein Angebot an die Besitzer, welches wenigstens ein kostenloses Abräumen eines Grabes beinhaltet, was jetzt für die beauftragte Firma mit dem vorhandenen Gerät kaum ein Aufwand wäre. Und es müsste grundsätzlich gestattet werden, nur den Grabstein stehen zu lassen und den Rest mit Gras zu bepflanzen – hier würden kaum Kosten auf die Gemeinde zukommen. Dann würde sich vieles von selbst lösen. Auch über eine (Teil-)Rückzahlung frühzeitig aufgegebener Gräber wäre zu reden.
Später so peu a peu Gräber entsprechend umzuwidmen, würde sicher nicht zu einem einheitlichen Gesamtbild führen.
Fritz Braun
Was der jetzt beschlossene Gemeinderatsausschuss erreichen soll, der erhaltenswerte Grabsteine festzulegen hat, erschließt sich einem ebenfalls nicht so recht. Für die jetzige Renovierung kommt es sowieso zu spät und was will man mit „nicht erhaltenswerten“ Grabsteinen anfangen? Müssen die dann von den Besitzern geräumt werden? Und wie wollen hier einige Gemeinderäte über so ein sensibles individuelles Thema entscheiden?
Nein, es fehlt nach wie vor ein Angebot an die Besitzer, welches wenigstens ein kostenloses Abräumen eines Grabes beinhaltet, was jetzt für die beauftragte Firma mit dem vorhandenen Gerät kaum ein Aufwand wäre. Und es müsste grundsätzlich gestattet werden, nur den Grabstein stehen zu lassen und den Rest mit Gras zu bepflanzen – hier würden kaum Kosten auf die Gemeinde zukommen. Dann würde sich vieles von selbst lösen. Auch über eine (Teil-)Rückzahlung frühzeitig aufgegebener Gräber wäre zu reden.
Später so peu a peu Gräber entsprechend umzuwidmen, würde sicher nicht zu einem einheitlichen Gesamtbild führen.
Fritz Braun

